Sternbild Eidechse – Lacerta – Finden, Beobachten Fotografieren – Deep-Sky-Objekte Sharpless Sh 2-216

Das Sternbild Sternbild Eidechse ist relativ unbekannt. Es gehört nicht in den Reigen klassischer antiker Sternbilder, kann nicht mit auffällig hellen Sternen oder einem einprägsamen Muster glänzen und bietet auch darüber hinaus auf den ersten Blick keine Besonderheiten, die es lohnen würden, dort einen Stopp einzulegen. Gerade auch, weil es umgeben ist von weiteren reichen Sternbildern, wie dem Schwan, einer der meistbesuchten Regionen des Sternenhimmels oder dem Kepheus, dem heimlichen Star des Herbsthimmels.

Doch wie so oft findet sich das Besondere erst bei näherer Betrachtung (bzw. längerer Belichtungszeit). Wie bei einer Reise auf dem Erdboden, lohnt es sich auch am Nachthimmel abseits der touristischen Hotspots zu suchen, um die unbekannten Schätze zu entdecken.

Dieser Artikel soll einen Einblick in dieses Sternbild liefern. Von der Entstehung über ein paar astronomische Hintergründe hin zur Vorstellung lohnenswerter Deep-Sky-Objekte und konkreten Hinweisen, diese zu fotografieren.

Astronomische Kataloge – Ordnung


Fast ein jeder, der anfängt, sich mit Objekten tief im All zu beschäftigen, stößt nach kurzer Zeit auf den Messierkatalog und die darin verzeichneten Messier-Objekte.
M42, der große Orionnebel, M31 die Andromedagalaxie oder M45, die Plejaden zählen sicherlich zu den ersten Objekten, die man am Nachthimmel benennen kann.

Doch gibt es nicht nur diesen Katalog, sondern dutzende weitere, von denen ein paar größere Bedeutung für Astrofotografen erlangt haben, viele jedoch vor allem astronomisch-wissenschaftlichen Zwecken dienen.
Es kann sehr interessant sein, sich mit der Entstehung der Kataloge und der Motivation ihrer Verfasser zu beschäftigen. Dabei erfährt man nebenbei einiges über die Astronomiegeschichte, den jeweiligen Zeitgeist oder den damaligen Stand von Wissenschaft und Technik.

Sternhaufen – Funkelnde Juwelen am Nachthimmel

Sternhaufen - Funkelnde Juwelen am Nachthimmel

Im Gegensatz zu vielen anderen Deep-Sky-Objekten, wie beispielsweise Emissionsnebeln, sind Sternhaufen vergleichsweise leicht zu fotografieren. Und auch visuell sind einige von ihnen ohne Hilfsmittel zu erkennen, solange man sich an einem dunklen Ort aufhält. Dennoch werden sie etwas stiefmütterlich behandelt.
Sie beeindrucken nicht durch bunte Farben, ungewöhnliche Strukturen oder filigrane Details wie die Milchstraße im Ganzen oder andere Deep-Sky-Objekte wie Nebel und Galaxien. Aber wenn man Freude an den Sternhaufen hat, dann gibt es eigentlich immer den ein oder anderen am Himmel zu finden.
Vielleicht kommt die Freude, sie zu beobachten und zu fotografieren, auch mit einigen Hintergrundinformationen.

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