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Möwennebel

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Diese Aufnahme ist Teil der Galerie 135 mm:
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Aufnahmedaten

Weitere BezeichnungenIC 2177, Sh 296
SternbildGroßer Hund (Canis majoris) und Einhorn (Monoceros)
Datum05. Februar 2019
OrtSalzkammergut – Österreich – 1340 müNN – 21,67 mag
KameraCanon 7Da (Crop / astromod)
OptikSamyang 135 mm
Montierung(uralte, schwarze) EQ5 (manuell, kein GoTo, kein Guiding)
Belichtungszeit197*120 Sekunden = 6h+34min
Weiteres?

Die Möwe auf der Grenze

Tja – befindet sich der Möwennebel nun im Sternbild Einhorn oder großer Hund?
Gefühlt (zumindest für mich) lautet die Antwort: Der Möwennebel ist im Sternbild großer Hund, denn man findet ihn fast direkt neben dem bekannten, unübersehbaren Stern Sirus. Tatsächlich läuft aber genau hier, quer durch die Möwe, die Grenze zwischen den Sternbildern Canis majoris und Monoceros. Der Kopf und der linke Möwenflügel befinden sich daher im Sternbild Einhorn.
Da nur der Möwenkopf mit IC 2177 bezeichnet wird und diese Katalognummer oft als einzige genutzt wird, um die ganze Möwe zu bezeichnen kann man klar sagen: Der Möwennebel befindet sich ganz klar im Einhorn. Denn: Ohne Kopf keine Möwe!

Wie der angehängte Screenshot des grob gestreckten Rohstacks zeigt, ist diese Himmelsregion direkt in der Milchstraße geradezu ‚verseucht‘ mit Sternen. Eine Tatsache, die die Bearbeitung eines solchen Bildes zu einer echten Herausforderung macht: Anfangs war da nicht viel zu sehen; nur die hellsten Bereiche schimmerten aus dem Sternenmeer hervor.
So gesehen bin ich gar nicht mal unzufrieden mit dem Ergebnis.
Leider steht diese Region (in meinem Bild unten mit Thors Helm, NGC 2359) bei uns nur über einen relativ kurzen Zeitraum über dem Horizont und dabei niemals wirklich weit oben in den dunklen Regionen des Himmels. Hier und noch weiter ‚unten‘ in der Fortsetzung der Milchstraße finden sich viele wunderbare Deep-Sky-Objekte: Große und spannende Reflexions- und Emissionsnebel, Sternhaufen und Dunkelnebel. Für all das muss man sich aber in südliche Gefilde begeben oder (hier) viel Geduld und Glück mitbringen.


Im Anhang finden sich einige Aufnahmen:
– Dieses Bild, die beschriftete Version und der Rohstack.
– Eine kurzbelichtete 200 mm Aufnahme von Sirus
– Ein 50 mm Panorama des großen Hundes (mit aufziehenden Schleierwolken und der Andeutung des Möwennebels)
– Ein uraltes Panorama mit 85 mm (Canon 6D ohne Astromod)

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