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Nachdem ich sowohl Ende Juli als auch Ende August/Anfang September vor den Wolken bis in die Toskana geflohen war, um Astrofotografie zu betreiben, folgte wieder eine lange Durststrecke.
Das letzte Foto des Nachthimmels war am 4. September entstanden und nun, 6 Wochen später Mitte Oktober, war ich schon gewaltig ausgehungert. Es hatte sich einfach keine einzige Nacht ergeben, in der es sich gelohnt hätte, raus zu fahren. Meistens war es bewölkt und an den Tagen, an denen sich der Himmel zeigte, überstrahlte der Mond alles.
Ich saß also mal wieder vor den Vorhersagemodellen und studierte die Wettersituation…

„Lieber Wettergott, ich bin ja schon zurückhaltend und fordere nichts unmögliches wie beispielsweise zwei wolkenfreie Nächte am Stück. Aber so eine klitzekleine Wolkenlücke zumindest mal für eine Nacht, so ganz ohne Mond… Wäre da nicht gaaaanz vielleicht was zu machen? Ich hab mein Tellerchen auch immmer brav ausgelöffelt. Also bitte, bitte, bitte…“

Und siehe da, eine Woche vor Neumond zum Monatswechsel Oktober/November sah es gar nicht mal so übel aus, das könnte tatsächlich richtig schön werden.
Ja – eine Woche zuvor! Denn je näher der Termin rückte, desto ungewisser wurden die Aussichten.


Letztendlich ergab sich dann eine fantastische Nacht, flankiert von zwei „Naja-Nächten“.
Von diesen möchte ich hier berichten und einige der entstandenen Bilder zeigen.

Nacht 1 – Die Kurze

Wie üblich hatte ich viel ‚vorgearbeitet‘, damit ich mir zu Neumond frei nehmen konnte.
Wenn es irgendwie möglich ist, dann richte ich das so ein, dass ich rund um Neumond keine Termine habe. Lieber arbeite ich zuvor mehr.

Samyang 20 mm f1.8
10 x 20 Sek.
Klick hier für Lichtverschmutzung

Die Entscheidung, an diesem Abend raus zu fahren, viel sehr spontan und relativ spät. Zuvor schien es nicht so, als würde es aufklaren.
Daher konnte ich auch nicht zu einem der richtig guten Orte fahren, sondern steuerte mal wieder den ungeliebten Hügel im Voralpenland an.
Auch wenn der Platz einige Nachteile hat (horizontnahe Lichtverschmutzung, umliegende Ortschaften, Jugendliche, die ihre Autos nachts den Berg hochjagen, mich blenden und wieder abhauen…), so bietet er doch zwei deutliche Pluspunkte:
Er ist in etwas über einer Stunde zu erreichen und im Zenit ist die Himmelsdunkelheit mit rund 21,1 bis 21,3 mag akzeptabel, fast schon gut.

Diese Nacht galt nur eingeschränkt der ernsthaften Fotografie. Viel Zeit ‚verspielte‘ ich mit diversen Tests. Ich probierte neues Equipment aus bzw. verschiedene Kombinationen.
(Irgendwann schreibe ich dann auch darüber).

Einiges nutze ich jedoch auch, um nicht ganz ohne fertiges Foto heimzukommen:

Erstens den Minitrack LX3 mit einer Canon 6D und meinem Samyang 85 mm Objektiv.
Diese Kombination darf seit Juli in fast jeder Nacht Abschnitte des Himmels fotografieren, die dann nach und nach zu einem riesigen Mosaik-Panorama zusammengefügt werden. Jedes Teilfeld umfasst letztendlich (nach dem Sichten der Bilder und dem Aussortieren) rund 40 Minuten Belichtungszeit. So komme ich in Winternächten auf 5 bis 7 Teilfelder, in kurzen Sommernächten nur auf 1 bis 3.

Hier ein Ausschnitt, der einen Vorgeschmack gibt, wie das Mosaik-Panorama aussehen wird.
Diese ‚Vorab-Version‘ stammt noch vom September. Mittlerweile sind einige Felder hinzugekommen. Irgendwann wird es mal fertig sein. Aber das dauert noch…

Als zweites kam die Canon 7Da mit meinem treuen Samyang 135 mm auf einer alten EQ5 zum Einsatz.
Eigentlich hätte ich gerne im Sternbild Kepheus fotografiert. Aber da die Nacht so kurz war (bzw. ich so spät angekommen), entschied ich mich, klassisch in das Sternbild Orion zu zielen.
Allerdings nicht auf M42, den großen Orionnebel, sondern ‚gleich um die Ecke‘.
Ich hatte zwar keinen Laptop dabei und auch sonst nichts, mit dem ich den Bildausschnitt korrekt hätte planen können (Stellarium mobil eignet sich dafür nicht wirklich). Aber meine Vorstellungskraft, wie es da oben aussieht, welche Objekte sich wie und wo befinden, war (hoffentlich) gut genug.
Ich musste mein Bild also aus der Erinnerung komponieren:

M78 sollte im Zentrum stehen, das war klar.
Daraus ergab sich, dass auch ein Teil des roten Bogens (Barnards Loop) mit im Bildfeld sein würde.
Da die drei Gürtelsterne immer gut sichtbar sind und Flammennebel + Pferdekopf sich direkt dort befinden, war schnell entschieden, wie ich die Kameras drehen, wie ich das Bild komponieren wollte.
Ich wusste auch, dass es dort diverse vdB-Objekte und viele sanfte Nebelchen gibt, aber was genau? Da wollte ich mich überraschen lassen.

200 x 120 Sekunden (6 Stunden + 40 min)
Klick für Vollbild

Gute 6 Stunden später und ein bisschen brutale (übermäßige) Bildbearbeitung später kann ich sagen: Ja! Die Überraschung ist geglückt.
Es sind tatsächlich viele Nebelstrukturen zu sehen, die man nicht oft zu sehen bekommt. Darunter nicht nur diverse katalogisierte vdB-Reflexionsnebel, sondern auch einige, die ich keinem Katalog zuordnen konnte.

Am spannendsten finde ich jedoch die Region links oben. Die dort vorhandenen sanften Nebelwolken mit den fast schwarzen Kerngebieten (LDN 1621 und 22).
Ich habe sie jedenfalls so noch nie gesehen.
Ich nenne sie einfach mal „Hai-Zwei“. Und zwar in Anlehung an den „Hai-Nebel“ im Sternbild Kepheus.
Während der Hai im Kepehus seitlich zu sehen ist, erkenne ich hier einen Hai von unten. LDN 1622 ist das Maul, vdB22 die ‚Nasenspitze“.
Keine Ahnung, wer von Euch das erkennt.

Noch zwei weitere Kameras kamen in dieser Nacht zum Einsatz. Beide an den komplett gegensätzlichen Enden der Brennweitenskala:
Zum einen die uralte 550Da, die ich um Mitternacht auf einen Friedhof stellte, um mit dem (für mich) neuen Samyang 10 mm mal wieder ein Startrails-Bild zu fotografieren.
Zum anderen eine 6Da an meinem wunderbaren, ebenfalls noch recht neuen 450 mm Omegon Quadruplet APO.
Mit der Kamera hatte ich die meiste Zeit der Nacht anderes getestet und mit dem Apo eine andere Kamera.
Sinnvolle Fotos machte ich also erst kurz vor dem Ende der astronomischen Nacht.

Nur schlappe 40 Minuten sind zusammengekommen, wobei zum Ende hin der Himmel schon deutlich aufgehellt war.
Eigentlich nicht ausreichend Daten für ein fertiges Bild. Ich habe es aber dennoch entwickelt, da mir das Wetter es zunächst ‚verunmöglichte‘, mehr Lichtinfos einzusammeln.

Hier die beiden Bilder. 10 mm Startrails vs. 450 mm 40-Minuten-Orion.

10 x 240 Sekunden (40 min) – 6Da an Omegon 71Q

Während ich abbaute, graute der Tag. Von Violett bis Orange hatte dieser kühle Herbstmorgen alle Farben zu bieten. Bevor ich ins Bett fiel, knippste ich noch ein wenig den Tagesanfang:

Panorama aus mehreren 50 mm Aufnahmen – freihand – Samyang 50 mm f1.4 – Canon 6Da
Dimensionen: Großvenediger 130 km Luftlinie – Herzogstand 30 km Luftlinie

Nachdem diese Nacht zwar kurz, aber alles in allem doch recht erfolgreich verlaufen war und ich gegen Mittag erwachte, galt mein erster Blick den Wettermodellen.
(Naja: Der dritte Blick, denn der erste galt der Kaffeemaschine und der zweite dem traumhaften Alpenpanorama, das ich mit dem Kaffee in der Hand von einer Bank aus genoss).
Meine Entscheidung war schnell gefallen: Ich würde die nächste Woche im Salzkammergut verbringen. Ich hatte Hoffnung, eine bis drei gute Nächte zu erwischen. Darüber hinaus wollte ich die Zeit nutzen, um zu schreiben und um ein paar letzte Isolierungsarbeiten an meinem Bus vorzunehmen.

Wie ich an anderen Stellen schon mehrfach erwähnt habe, habe ich irgendwann angefangen, mir eine „fahrbare Sternwarte“ zu bauen. Also einen großen Bus mit Bett, Küche und viel Platz für mein Equipment.
Nach zwei Jahren Arbeit ist das Ding zu 90% fertig, aber die große Schiebetüre und die Hecktüren immer noch nicht isoliert.
Das wollte ich nachholen.
Die Isolierung ist extrem wichtig. Nicht nur, um die Kälte im Winter abzuhalten; viel mehr, um im Sommer die Hitze auszusperren.
Wer schon einmal im Hochsommer nach einer langen Astronacht in einem Auto geschlafen hat, der weiß, dass man unweigerlich viel zu bald erwacht, da sich der Innenraum schnell auf über 40° aufheizt, wenn die Sonne darauf brennt.
Meine Isolierung ist mittlerweile so gut, dass ich trotz praller Mittagssonne, die seit 5 Stunden auf das Fahrzeug brennt, bei gemütlichen 23° schlafen kann. Wichtig nach langen Fotonächten.
Und um die Kälte nun noch besser abzuhalten, sollten eben die letzten beiden Stellen (die Türen) auch noch ihre Iso-Schicht erhalten.
Isoliert wird bei mir mit einer Sandwichtechnik: 2 cm Armaflex, 2cm Styrodur, 2 cm Armaflex (an manchen Stellen auch auf 8 cm, an anderen nur 4. Je nach Ausformung).
Diese 6 cm Isolierungen sind genial, machen aber doch ein bisschen Arbeit.
Neben der Isolierung wollte ich auch noch ein paar Hochschränke zimmern und einbauen.

Jedenfalls sollte mir in der kommenden Woche, auch bei Wolken, nicht langweilig werden.

Die kommenden 4 Tage war es dann auch wolkig, drei davon mit Dauerregen. Mein Busausbau schritt voran.
Auch am Abend von Tag 5 sah der Himmel relativ grauenhaft aus: Es war zwar trocken, doch kein einziger Stern zu sehen.
Dann…

Nacht 2 – Über dem Nebelmeer

Die zweite Nacht, die eindeutig beste Nacht, war ein riesiger Glücksfall, mit dem ich niemals gerechnet hatte.

Auch an diesem Abend sah es mies aus. Mein zuverlässiger Wetterdienst hatte mir zwar klaren Himmel versprochen, aber beim Blick nach oben war davon nichts zu sehen.
Ich hatte mich damit abgefunden, dass die eine kurze Nacht vor ein paar Tagen mal wieder die einzige der Neumondphase sein würde…

Doch dann sah ich ein Bild hier in meiner Astrogruppe: Sternenklarer Himmel und darunter die Wolken/Hochnebel.
Sofort schrieb ich eine Nachricht: „Wo bist Du???“
Die Antwort kam rasch: „An Ort xyz. Oberhalb von 1500 m ist es klar!“

Tja – er war nur 150 km von mir entfernt; das kann in den Bergen wettertechnisch sehr viel ausmachen. Der höchste Punkt, den ich jetzt erreichen konnte, lag auf 1430 m Höhe. Ob das ausreichend sein würde?
Ganz klar: Das galt es herauszufinden.
So fuhr ich gegen 22 Uhr also spontan raus in die Nacht.

Auf ca. 800 m Höhe dann die ersten leichten Nebelfelder. Nicht dicht und ich hatte sie rasch hinter/unter mir gelassen.

Auf 1200 m dann plötzlich dichteste Nebelsuppe, die nur noch dichter wurde, je höher ich kam. Die letzten 10 Minuten schlich ich mit 5 bis 10 km/h dahin, denn ich konnte kaum noch etwas sehen. Auf einer serpentinenreichen Bergstraße in der Nacht nicht ganz so prickelnd.
Irgendwann erreichte ich meinen Parkplatz, oben auf dem Berg. Meine Scheinwerfer schnitten weiterhin Lichtkegel in die klitschnasse Luft.
Ich stieg aus und konnte kaum die hellsten Sterne erahnen.
„Tja – Pech gehabt“, dachte ich mir und ging die paar Schritte, vielleicht 100 m bis zum Ende des leicht schrägen Parkplatzes.

Und dann – von einem Schritt auf den anderen: Ein klarer Himmel!!! 🙂
Ich sprintete zum Bus zurück und parkte ihn so weit oben auf dem Parkplatz wie möglich.

Der Anbilck war unfassbar. Es sah unglaublich schön aus!
Direkt unter mir, nicht mal eine Minute zu Fuß, lag der Nebel und über mir erstreckte sich ein tiefdunkler Himmel, an dem unzählige Sterne funkelten.
Dieser Ort ist an sich schon sehr dunkel und von der Lichtverschmutzung nur gering beeinflusst. Aber der Nebel hielt nun noch mehr des Lichtes umliegender Dörfer ab.

Was soll ich sagen: Ich war einfach nur geflasht, aufgeregt, überglücklich und fast schon hektisch.
Wie lange würde das so bleiben? Würde der Nebel zu mir heraufbranden oder würde er ins Tal sacken?
Ich packte mir meine Kamera, eine winzige Powerbank und eine Objektivheizung (noch nie war sie so unfassbar notwendig gewesen! 😉 ) und rannte wirr herum. Ich wollte überall gleichzeitig fotografieren…

Dummerweise achtete ich nicht ausreichend auf die Sterne. 20 Sekunden Belichtungszeit waren zu lang und daher sind sie in vielen Bildern leicht verzogen.
So gesehen mangelt es an der technischen Perfektion, die ich eigentlich anstrebe und die das Equipment hergeben würde.
Aber letztendlich ist mir das sowas von egal! Das Erlebnis und die Erinnerung, die in den Bildern steckt, ist alles, was zählt!
Daher habe ich mich auch entschieden, mein Lieblingsbild etwas unrealistisch zu entwickeln: Violett, bunt, kitschig! 

Der Moment, als der Nebel besonders hoch zu mir brandete – Samyang 20 mm f1.8 an Canon 6Da

Wie gesagt wollte ich überall gleichzeitig fotografieren und war nicht sicher, ob der Nebel auf Dauer nun über mich steigen, mich einhüllen oder im Gegensatz tiefer ins Tal fallen würde. Dementsprechend entstanden ganz viele schnelle Schnappschüsse.

Zwei kleine Panoramen dieser „schnell-schnell-bevor-nichts-mehr-geht“-Fotos zeige ich hier.
Das Besondere dabei: In beiden Fällen flog mir eine riesige Sternschnuppe während der Panoramaerstellung durchs Bildfeld.
Schnuppen sehe ich oft, aber das Glück, sie dann auch auf einem Foto zu haben, ist schon seltener.
Die Bilder sind nicht gestackt oder wild bearbeitet, sondern nur grob hinsichtlich Farbe und Kontrast eingestellt.

Kleines Mosaikpanorama aus 4 Bildern – Samyang 20 mm f1.8 an Canon 6Da
Ein zweites Panorama, ebenfalls mit Sternschnuppe – 10 Bilder in zwei Reihen – Samyang 20 mm f1.8 an Canon 6Da

Nachdem ich mir irgendwann sicher war, dass die Bedingungen wohl halten würden, baute ich Teleskop und ein paar weitere Kameras auf. Der Nebel – so schien es – hatte sein Level gefunden.

Die Nebelkante und über mir der Himmel – kleines Mosaik-Panorama – Canon 6Da mit Samyang 20 mm f1.8 (20 Sek je Einzelbild, wie auch die vorigen Fotos)

Nun verging einige Zeit, bis alles stand.
„Alles“ war doch relativ viel:
Zunächst mal meine uralte SW EQ5. Darauf das Samyang 135 mm f 2.0 an Canon 7Da, die direkt auf die Hyaden (der offene Sternhaufen, bekannt als „der Stier“) zielten.
Ich liebe dieses Objektiv für Aufnahmen von sanften Nebelstukturen (interstellare Materie/Dunkelwolken) und nutze es fast jede Nacht.
Die alte EQ5 ist für diesen leichten Aufbau und die (verglichen mit Teleskopen) kurze Brennweite recht gut geeignet, andernfalls hätte ich sie wohl schon längst verkauft. Guiding gibt es hier nicht und ich belichte grundsätzlich 120 Sekunden je Bild.

Als nächstes folgte die neue und wesentlich bessere iOptron CEM25p mit meinen, ebenfalls noch recht neuen, 450 mm Quadruplett-Apo. Ein tolles Team, über das ich wirklich sehr froh bin.
Da ich meine 6Da weiterhin für die Nebelbilder nutzen wollte, befestigte ich die 10 Jahre alte Canon 550Da an dem Teleskop und richtete es auf NGC 1893 im Sternbild Auriga/Fuhrmann.

Eine letzte Kamera – eine 6D ohne Astromod – stellte ich ins Gelände, um sie einen Zeitraffer aufnehmen zu lassen (Ergebnis ganz unten).

Dass alle Kameras mit Objektivheizungen versorgt wurden, versteht sich in einer so feuchten Nacht wohl von selbst.
Das ganze Prozedere dauerte seine Zeit, sodass ich erst recht spät aufbrechen konnte.

Es gibt wohl wenige Dinge, die mich so erfüllen wie eine Nachtwanderung unter einem sternenklaren Himmel!

Es war wohl so 1:45 Uhr, als ich meine Wanderung begann.
Eine Wanderung?
Ja. Warum nicht?
Ich wusste, dass es ein wenig den Berg hoch in etwa 3 oder 4 km Entfernung wieder steil hinab ins Tal ging und dass es (zumindest theoretisch) einen fantastischen Ausblick auf das Nebelmeer geben müsste.
Ich zog mich also warm an, da es nur so 0° hatte (was für ein Fehler), packte zwei Kameras und stapfte los.

Eine Kamera platzierte ich unterwegs, damit sie mit 10 mm Startrails fotografieren konnte – die wollte ich auf dem Rückweg wieder abholen. (Auch hier natürlich wieder mit Objektivheizung und einem kleinen Akku.)
Das Startrails-Bild ist eher eine Spielerei. Irgendwie mag ich es, wenngleich es unperfekt und schon heftig übertrieben bunt ist.

Startrails „Making-of“

Mit der Zeit kam ich höher. Auf dem folgenden Bild ist zu erahnen, dass ich mich schon recht weit weg von meinem Ausgangspunkt entfernt hatte.

2-reihiges Panorama – Canon 6Da mit Samyang 20 mm f1.8

Es war stockdunkel, viel dunkler als es die Bilder zeigen können. Dennoch lief ich so lang es ging ohne Stirnlampe.
Die Stimmung war fantastisch. Abgesehen davon, dass mir einfach heiß war, war es toll, so einsam durch die Nacht zu wandern. Die Augen hatten sich an die Dunkelheit gewöhnt und der Himmel leuchtete von gefühlt ‚Millionen Sternen‘.
Wie dunkel es war, kann evtl. ein unbearbeitetes Bild zeigen. (Ja – ich hätte den Fokus mal nachstellen sollen 😉 )

Dunkelheit. (Knapp über dem Dach der linken Hütte: Der untergehende Nordamerika-Nebel)

Nachdem ich diese Hütten hinter mir gelassen hatte, ging es endgültig ins Gelände und nun nicht mehr leicht, sondern schon stärker bergauf. Nun musste ich leider meine Stirnlampe anschalten, vor allem, da ich das Gelände nicht so gut kannte und es irgendwann und irgendwo auch wieder bergab gehen würde. Zu diesem Punkt wollte ich.

Mann, war mir heiß! Null Grad sind zwar 0°, aber eine dicke Jacke war einfach zu viel. Immerhin hatte ich etwas zu trinken dabei.
Irgendwann erreichte ich mein Ziel. Ich spürte es noch, bevor ich es sah: Wind! Verflucht starker Wind kam mir entgegen. Und dann gab es plötzlich den Ausblick, den ich erhofft hatte.

Zwar nicht ganz so breit, sondern nur zwischen ein paar Bäumen hindurch, aber ich konnte ‚mein‘ Nebelmeer sehen.

Canon 6Da – Samyang 20 mm f1.8 – 20 Sekunden

Das Foto entstand im Sitzen und als ich mich umdrehte, sah ich das:

Ich hatte zwar den Ausblick auf den Nebelsee gefunden, war aber noch nicht ganz am Ziel angekommen. Da musste doch noch mehr möglich sein?!
Also stieg ich in meinen zu warmen Klamotten, schon etwas leidend 😉 , weiter den Hang hinauf.
Der Wind nahm erst ab und dann wieder zu; offenbar näherte ich mich dem Ziel.
Eine zertrampelte Wiese, die im Schein der Stirnlampe auftauchte, machte klar, dass ich da war.
Kurz danach sah ich den Abgrund.

Ich denke, dass ich am Tage bei guter Sicht alles als recht unspektakulär empfunden hätte. Ich war ja nicht nur einmal auf hohen Gipfeln gestanden. Aber jetzt, in der Dunkelheit der Nacht und dem schmalen Kegel der Lampe und in Kombination mit dem unerwartet starken Wind, hatte ich doch schon einen gehörigen Respekt vor dem Abgrund, der sich da vor mir auftat.
Der niedergetrampelte Stacheldraht zeigte zwar, dass da am Tage wohl auch Leute noch näher ran gehen, aber mir reichte es absolut, ein wenig vom Abgrund entfernt zu sitzen, wenngleich ich damit möglicherweise auf ein besseres Foto verzichtete.
So richtig wohl fühlte ich mich tatsächlich nicht und begab mich recht bald auf den Rückweg. Das erhoffte breite Panorama mit Blick über das gesamte Tal war hier nicht möglich.

Mein Rückweg sollte ein anderer werden als der, den ich gekommen war. Über eine weite Hochebene, die, da sie von Bergen bzw. kleinen Erhebungen umgeben ist, einige moorige Stellen aufweist.
Ich erinnerte mich, wie ich als Kind hier Kaulquappen gefangen hatte, wobei jetzt in der Nacht alles vollkommen anders wirkte. Zuletzt war ich vor 3 oder 4 Jahren hier gewesen, als wir einen der umgebenden Berge bestiegen. Damals im Sommer war von dem kleinen See, den ich nun entdeckte, nichts zu sehen gewesen. Aber hinter mir lagen ja auch drei Tage mit Dauerregen.
Eigentlich hätte ich irgendwann mal zurück zum Bus und den dort (hoffentlich!) vor sich hin knipsenden Kameras gemusst.
Ja eigentlich…, aber der kleine See war doch zu reizvoll. Ein weiterer Fotostop musste sein.

Ich fühlte mich mal wieder genial. Frei, völlig aus Raum und Zeit gehoben.
Ich kann es schwer beschreiben, aber dort so allein gab es nichts. Die ganze Welt verschwand.
Mein Blick fand, egal wohin ich schaute, nur die gedämpften Farben der Nacht. Keine menschengemachte Struktur störte die Harmonie der Weite, die rundherum an Bergen endete und kein Geräusch war zu vernehmen.
Da war dieser eine Baum, dieser winzige Tümpel und in ihm die Spiegelung des Orionnebels.
Ich war wohl einfach nur im Hier und Jetzt.

Wenn ich in solchen Situationen fotografiere, dann geht es nicht darum, später Bilder ‚zu haben‘. Es geht um das Machen. Während ich die Kamera ausrichte, während ich Blickwinkel und Bildausschnitte suche, während sie dann belichtet und ich meinen Blick schweifen lasse, bin ich vollkommen konzentriert. Ich bin völlig gefangen und mache nichts außer: Sehen und diese Eindrücke aufsaugen.
Es geht nicht wirklich um die Fotos, sondern vielmehr um das Fotografieren. Fotografieren bedeutet in diesem Moment: Sein und Eindrücke aufsaugen.

Keine Ahnung, ob das nachvollziehbar ist. Ich habe jedenfalls unzählige Bilder hier, die ich nie entwickelt habe. Brauche ich auch nicht, denn es ging um’s Machen, nicht um’s Haben.

Aber nach all den vielen Wörtern zeige ich Euch nun doch ein paar der Bilder. So könnt ihr Euch vielleicht vorstellen, in welcher Umgebung ich mich befand.

Nachdem ich mich satt gesehen und auch „sattfotografiert“ hatte, machte ich mich nun wirklich auf den Rückweg. Zunächst weiter über das Plateau, dann ein Stück hinab, an einigen Hütten vorbei und zuletzt entlang eines Schotterwegs.
Dort fand ich dann noch ein schönes Motiv. Ich nenne es „Der Weg zu Orion“.

Kurz zuvor kam ich allerdings an dieser Pfütze vorbei. Ich hatte ja erwähnt, dass es in den vergangenen Tagen ordentlich geregnet hatte, sodass noch an vielen Stellen Wasser stand.
Möglicherweise kannst Du Dir, wenn Du das Bild siehst, vorstellen, wie dunkel es dort war. Man konnte den Orionnebel problemlos als Spiegelung erkennen.

Der Rückweg zog sich ein bisschen. Jetzt, nachdem die Aufregung, die ich auf dem Hinweg verspürt hatte, abgeklungen war, nachdem ich mich sattfotografiert hatte und nachdem mein Getränk aufgebraucht war, war mir vor allem heiß. Ich merkte, dass ich doch schon ein Stückchen Weg hinter mir hatte.
Auch hatte ich wieder Gedanken für das Equipment, dass (hoffentlich) neben meinem Bus vor sich hinfotografierte.

Ich war froh, als ich irgendwann zu meiner zurückgelassenen Startrails-Kamera kam, die noch immer munter vor sich hinknipste und noch etwas glücklicher, mein Equipment unversehrt neben dem Bus vorzufinden.

Die Nacht war fast vorbei und nun ging es ans Abbauen.
Währenddessen ließ ich zwei Kameras die abfließenden Nebel und den hereinbrechenden Tag fotografieren: 50 und 135 mm sollten sich hübsch im Zeitraffer kombinieren lassen.

Als ich mich ins Bett verkrümelte, war es bereits Tag:

Freihandpanorama des Sonnenaufgangs – Canon 6D, Samyang 50 mm f1.4

Ach ja – Fotos der Nacht bin ich Dir ja noch schuldig. Eines hab ich entwickelt. (Das zweite mit dem Teleskop – NGC 1893 – ist noch nicht fertig. Da fehlt noch Belichtungszeit.)
Das Bild zeigt den offenen Sternhaufen der Hyaden, meistens eher als „der Stier“ bekannt.
Ziel war, was auch einigermaßen geglückt ist, die sanften Nebelchen interstellarer Materie sichtbar zu machen.

Der offene Sternhaufen der Hyaden, besser bekannt als das Sternbild Stier. Maus über Bild bewegen (bzw. am Mobilgerät anklicken)! – Canon 7Da, Samyang 135 mm, 136*120Sek (4 h und 32 Min)

Nacht 3 – Schleierwolken geben sich die Ehre

Nach dieser einfach nur als „traumhaft“ zu bezeichnenden Nacht war ich eigentlich zufrieden. Das war schon mehr als ich erwartet hatte. Aber um ehrlich zu sein, weniger als erhofft (ich hoffe natürlich immer auf möglichst viele klare Nächte).
Um so erfreuter war ich, als es 3 Tage später tatsächlich nochmal gut aussah. Der Wetterbericht war nicht perfekt, der Blick an den Himmel offenbarte viele Sterne, aber auch einige Schleierwolken. Ideal, um das Glück ein letztes Mal für diese Neumondphase herauszufordern.
Mein Ziel in den Bergen war nicht weit entfernt und was hatte ich schon zu verlieren?

Sollte es jedoch noch richtig klar werden, so gab es einiges zu gewinnen.
Wie es auch kommen würde, eine weitere Nacht in der Natur, abseits, oder besser über und außerhalb der Welt würde mir sicherlich gut tun.

Vor Ort auf 1340 m angekommen, sah der Himmel nicht schlecht aus, aber das erste Testfoto offenbarte dann doch weitaus mehr Schleierwolken als mir lieb waren.

Schleierwolken – Über dem Berg der Stier (Hyaden) und darüber die Plejaden
Canon 6Da – Samyang 20 mm f1.8 – 15 Sekunden

Da es aber noch nicht einmal 20 Uhr war, schien das kein größeres Problem. Der Wettergott hatte noch ausreichend Zeit, sich eines Besseren zu besinnen. Der Stier war gerade erst aufgegangen und bis zum Erscheinen von Orion war es noch über eine Stunde.
Vorerst sollte eine Kamera (Canon 6Da, Samyang 20 mm, 15 Sekunden Belichtungszeit) einfach einen Zeitraffer einfangen.

Als diese Kamera knipste, kam mir eine Idee: Walklapse/Hyperlapse.
Wer diesen Begriff kennt, darf den folgenden Absatz gerne überspringen.
Allen anderen erkläre ich es rasch:

Bei einem normalen Zeitraffer befindet sich die Kamera ruhend auf einem möglichst fest stehenden Stativ. Richtige Dynamik kommt allerdings beim Film (und Zeitraffer ist ja so gesehen auch Film) immer erst durch die Kamerabewegung. Achte mal darauf: Kaum ein Film zeigt viele Szenen mit einer ruhenden Kamera.
Bei Zeitraffern kann/könnte man das mit einem motorisierten, mehrachsigen System lösen, das die Kamera nach jedem Bild minimal bewegt. (Das habe ich auch schon gemacht. Hier ein Beispiel: Klick mich und schau bei Vimeo).
Die andere Alternative ist es, die Kamera, also das Stativ, nach jedem Bild selber zu bewegen.
Man geht also mit der Kamera spazieren. Daher das Kofferwort aus Timelapse und Walk: Walklapse.
Das hört sich einfacher an als es ist: Man kann die Kamera nämlich nicht einfach so durch die Gegend bewegen. Nein, man muss das Stativ nach jedem Foto bewegen und danach die Kamera selber auf dem Stativ wieder ganz gezielt ausrichten. Dabei ist zwingend darauf zu achten, dass ein markanter Punkt im Bild (Hausdach, Bergspitze…) immer an derselben Stelle ist.
Nur dann ist eine spezielle Stabilierungssoftware im Nachhinein fähig, die ganzen Bilder an diesen einen Punkt auszurichten und somit einen glatten, flüssigen Zeitraffer zu erstellen.

All das wusste ich. Ich hatte ja schon mehrfach Walklapses gemacht. Allerdings immer nur am Tage.
Daher war das erste eine schnelle Überschlagsrechnung im Kopf, wie lange ich wohl dafür brauchen würde:
– 250 Bilder für 10 Sekunden Zeitraffer.
– 20 Sekunden Belichtungszeit.
– Mind. 20 Sekunden, um zu walken und die Kamera neu auszurichten.
Oje! Also 250 x 40 Sekunden? 2 Stunden und 40 Minuten!
Nein. Das wollte ich mir nicht antun!
Was war also die Lösung?
ISO hoch, Blende auf und nur 4 Sekunden belichten? Ja, das war ein Zugewinn.
Aber auch das Ausrichten des Bildausschnittes musste schneller gehen.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich stolperte im Stockdunklen über Stock und Stein, war für nur 160 Fotos eine Stunde unterwegs und kam mit nassen Füßen zurück (ja, es war dunkel und es hatte, wie mehrfach erwähnt, ordentlich geregnet).
Was übrigens überhaupt nicht funktioniert hat, war das Ausrichten der Kamera. Es war viel zu dunkel, um etwas in der Landschaft zu erkennen und an den sich bewegenden Sternen wollte ich den Bildausschnitt nicht ausrichten.
Ich entschied daher, einfach nur darauf zu achten, dass die Kamera grob in die richtige Richtung zielte und hoffte, dass sich dennoch eine glatte Bewegung erzeugen lassen würde.
Tja – ist aber nicht!
Ganz unten seht ihr das sehr wacklige Ergebnis.

Warum ich das dennoch wieder versuchen werde, wird aber auch klar:
Es schaut schon sehr spannend aus, wenn die Kamera so durch die Landschaft zu fliegen scheint.
An einem besseren Ort und in einer wärmeren Nacht werde ich einen weiteren Anlauf wagen.

Zurück am Bus wechselte ich zunächst Socken und Schuhe und tauschte das 20 mm Objektiv auf der Zeitrafferkamera, die immer noch knipste, gegen 50 mm.
Leider war es nach wie vor schleierwolkig, aber es schien besser zu werden (oder bildete ich mir das nur hoffnungsvoll ein?).

Jedenfalls entschied ich, Teleskop (405 mm + CEm25p) und Widefield-System (Canon 7Da + Samyang 135 mm + EQ5) aufzubauen.
Eine weitere Kamera (uralte 550Da) stellte ich etwas abseits irgendwo ins Gelände. Diese sollte mit 10 mm erneut Startrails aufnehmen.

Ich selber machte mich irgendwann auf, wanderte ein Stück und hatte das Ziel, ein interaktives, drehbares 360°-Panorama zu fotografieren.
Ich tat das auch, aber der Wettergott hatte leider schlechte Laune. Ab 2 Uhr gab es Wind und die Sterne verschwanden innerhalb von 20 Minuten hinter immer dichter werdenden Wolken.

Pech gehabt. Aber ich hatte es versucht. Ich war nicht frustriert oder traurig. Bilder hatte ich zwar (mal abgesehen von dem Zeitraffer) keine, aber ich hatte es versucht. Frustriert wäre ich nur gewesen, wenn ich zu Hause geblieben wäre und sich die Nacht im Nachhinein als perfekt erwiesen hätte.
So baute ich also ab, war bereits um 4 Uhr im Schlafsack und lauschte noch eine Zeitlang dem immer wieder lohnenswerten Podcast: „Sternengeschichten“ (Hör mal selber rein! Es lohnt sich!).

So. Hier gibt’s jetzt dann auch (endlich) den oft angesprochenen Zeitraffer-Clip. Und in ihm auch die wacklige Walklapse-Aufnahme.
Viel Spaß:
(Übrigens: Der Clip läuft 2x hintereinander. 1x normal und dann ein zweites Mal, wobei dabei dann bei jeder Einstellung die verwendete Brennweite und die Belichtungszeit eingeblendet wird.)

Freundliches Schlusswort

Hier endet nun die Geschichte. Zumindest für diese Neumondphase. Denn so alles gut geht (nicht wahr, lieber Wettergott?!), wird sie zum nächsten Neumond rund um Weihnachten fortgesetzt.

Ich hoffe, dass dieser Bericht für Dich, liebe Leserin, lieber Leser, spannend und unterhaltsam war.
Evtl. konntest Du ein bisschen aus Deinem Alltag abtauchen bzw. mich über den Nebel begleiten. Wenn es für Dich ein „kleiner Kurztrip“ oder eine „Phantasiereise“ war, so bin ich glücklich.
Vielleicht hat Dir das ein oder andere Bild gefallen. Möchtest Du vielleicht selber solche Fotos machen?
Dann schau Dich doch gerne hier auf der Seite um. Es gibt eine Menge Tipps, Tricks und Tutorials, die einiges erklären. Alles kostenlos und mit sehr, sehr wenigen Werbebannern (aber irgendwie muss ich diese Seite auch betreiben).
Gerne würde ich Dir z.B. die Sitemap empfehlen oder alternativ den letzten Bericht aus dem Februar 2019. Da war ich ebenfalls in den Bergen unterwegs, allerdings im Tiefschnee. Wenn Du das hier unterhaltsam fandest, dann wird Dir dieser Bericht garantiert auch gefallen.

Zuletzt möchte ich Dich noch gerne einladen, mich bei Facebook, bei Instagram oder bei Youtube besuchen zu kommen.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine gute Zeit und falls Du selber den Sternenhimmel fotografierst: Allzeit eine klare Nacht!

Ach ja:
Falls Du Lust hast, meine Arbeit zu unterstützen, so kannst Du gerne noch den folgenden Kasten durchlesen.

Vielleicht hast Du gemerkt, wieviel Zeit, Leidenschaft, Energie und auch Kosten ich in diese Seite stecke, die Dir helfen soll, Dein Foto des Sternenhimmels zu erstellen. Du kannst mich gerne unterstützen. Wie, steht hier.
Falls Du viele Informationen gefunden und nun das Gefühl bekommen hast, dass das alles für Dich einen echten Wert hat, so kannst Du mir tatsächlich etwas spenden.
Alles auf dieser Seite kannst Du umsonst lesen. Ich versuche nicht, Dir überteuerte Youtube-„Profikurse“ anzudrehen und bombardiere Dich auch nicht mit Werbung. Ich verstecke meine Erfahrung nicht hinter kostenpflichtigen Tutorials, da ich freie Wissensvermittlung schätze und die Faszination für den Sternenhimmel wecken möchte. Leider ist die Bereitschaft, einfach so echtes Geld als Dankeschön für kostenlose Informationen zu spenden, in Europa nicht besonders weit verbreitet; in den USA hingegen ist diese Art des „Tippings“ relativ normal. Falls Du mir etwas zukommen lassen willst, dann darfst Du gerne auf diesen Button drücken. Wie wenig Du spenden willst, bleibt natürlich Dir überlassen. Allerdings zahle ich eine Gebühr von 35 cent je Spende.:

 




2 Gedanken zu „Astrofotografie im Herbst 2019

  1. wieder mal sehr schöne Bilder und ein kurzweiliger Bericht.
    Wenn ich nur nicht so Faul wäre, und ein Bus hätte, vielleicht würde ich dann auch mal….
    Aber, wenn Ich Dich Lese und wie oft das Wetter nicht passt.
    In zwei Monaten geht`s nach Tromsø – Norwegen, auf der suchen nach der Aurora Borealis

  2. Gerade das wackeln beim Walkelaps finde ich klasse.
    Das passt zum Gelände, was ja uneben ist.
    Das ganze Video ist faszinierend.
    Und dein Bericht ist eher eine Geschichte, die einen mitreisen lässt.
    Vielen dank für deine Arbeit.

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